Die AGROTOP Gesellschaft zur Verwertung von Sekundärrohstoffen mbH wurde 1994 gegründet. Ihr Tätigkeitsfeld erstreckt sich hauptsächlich auf die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm und Kompost. In geringerem Umfang werden auch weitere Sekundärrohstoffdünger wie Industriekalke, Kieselgur etc. einer landwirtschaftlichen Verwertung zugeführt.

Durch die Beteiligung des hiesigen Maschinenringes (MBRRhein-Eifel e.V.) als Gesellschafter der AGROTOP GmbH werden Landwirte in das Konzept der landwirtschaftlichen Verwertung direkt eingebunden. So erfolgt die Ausbringung der Dünger im Rahmen der überbetrieblichen Zusammenarbeit der Landwirte mit eigener moderner Ausbringtechnik. (siehe Bild)
Die Einbindung der landwirtschaftlichen Betriebe gewährleistet, daß den Belangen der Landwirte in vollem Umfang Rechnung getragen wird. Dies hat in den letzten Jahren zu einer erheblichen Steigerung der Akzeptanz insbesondere von Klärschlamm als Düngemittel geführt. So konnte die landwirtschaftliche Verwertung seit 1994 von ca. 15 % auf fast 80 % der im Landkreis Mayen-Koblenz anfallenden Klärschlämme gesteigert werden.

Als weiterer Gesellschafter der AGROTOP GmbH ist die Sita-Gruppe (Sita Deutschland GmbH) mit einem Tochterunternehmen vertreten. Durch diese Verbindung ist gewährleistet, daß den Belangen der klärschlammabgebenden Kommunen ebenfalls in vollem Umfang Rechnung getragen werden kann. So kann auf bereits vorhande Transport-Fahrzeuge und -Technik (Containerfahrzeuge) zurückgegriffen werden, wenn dies die Anlagentechnik der Kläranlage erforderlich macht. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit weiterer Entsorgungswege wie Rekultivierung und Verbrennung (bei Überschreitung der Grenzwerte nach AbfKlärV), so daß eine kontinuierliche Abnahme der gesamten anfallenden Jahresmengen garantiert werden kann.

Die Agrotop GmbH ist Gründungsmitglied der Bundes-Qualitätsgemeinschaft Sero-Dünger e.V.. Klärschlämme, die von der Agrotop GmbH in die Landwirtschaft vermittelt werden, unterliegen somit der Qualitätssicherung nach den Richtlinien der BQSD, d.h. sie werden über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehend auf ihre Eignung als Dünger für die Landwirtschaft  geprüft. Die Durchführung der landwirtschaftlichen Verwertung erfolgt ebenfalls nach speziellen Qualitäts-Richtlinien der BQSD.